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Dienstag, 21. September 2010

Bei Facebook aussteigen - aber richtig oder auch: Selbstmord im Web 2.0


Wer bei Facebook aussteigen will, hat es nicht ganz einfach. Denn merkwürdigerweise möchte Facebook das nicht. Du sollst möglichst für immer dabei bleiben. Auf ausgestiegen.com gibt es darum Anleitungen für Facebook, myspace und XING. Man kann aber auch einfach die "web2.0 suicide machine" verwenden, die löscht einen dann vollautomatisch! Toll! Link: http://www.suicidemachine.org/

Sonntag, 19. September 2010

Statisten / Komparsen gesucht - als Gruppe auf Facebook


Wer schon immer mal als Statist oder Komparse bei einer Film- Werbungs- oder Fernsehproduktion bzw. einem Musikvideodreh dabei sein wollte, kann sich in der Gruppe "Statisten" bei Facebook als Fan anmelden. Bei Bedarf wird auf der Seite zum Castingtermin mit Beschreibung der gesuchten Charaktere aufgerufen. In der Regel hat man als Statist oder Komparse am Set freie Verpflegung, teilweise auch eine Vergütung. Die Gruppe steht auch Filmstudenten und Produktionsfirmen offen, um dort nach "lebenden Requisiten" zu suchen. Wer Interesse hat, meldet sich an: http://www.facebook.com/pages/Statisten/106417099417803

Samstag, 18. September 2010

die-as-poe-ra - Die Open Source Facebook-Alternative - Diaspora


Das junge Team, das Diaspora entwickelt, hat sicher nicht damit gerechnet als Heilsbringer und Facebook-Gegner hochstilisiert zu werden. Aber da es nun so gekommen ist, müssen sich die vier New Yorker natürlich mit dem Platzhirschen Facebook vergleichen lassen. Nach der Veröffentlichung des ersten Sourcecodes ist die Bilanz zunächst ernüchternd. Diaspora ist nach Überprüfung des Codes durch Programmierer aus der Hackerszene voller Bugs und strotzt vor Fehlern. Durch diese können fremde Accounts geentert werden und Daten hinzugefügt oder gelöscht werden. Zwar geben die Diaspora-Macher zu, dass Fehler in dem Sourcecode bestehen - den vollem Umfang der Probleme haben sie aber sicher nicht überblicken können, sonst hätten sie sicher nicht diese frühe Version mit den gravierenden Entermöglichkeiten veröffentlicht. Sonst wäre zu ahnen gewesen, dass sich die Medien darauf einschiessen, dass Diaspora unsicher ist. Und diese Scharte wieder auszuwetzen, das dürfe eine Weile dauern und hätte sicher verhindert werden können. Der Druck muss also immens gewesen sein, überhaupt etwas hervorzuweisen. Man kann nur hoffen, dass sich die Open-Source-Gemeinde der Probleme annimmt, damit Diaspora letztendlich noch erfolgreich werden kann. Bleibt aber darauf hinzuweisen, dass auch ein Open-Source Netzwerk immer noch persönliche Daten sammelt. Wenn auch nicht zum Zweck der Monetisierung, so ist doch immer ein Risiko damit verbunden seine Daten aus der Hand zu geben. Link: http://www.joindiaspora.com/

Mittwoch, 8. September 2010

Google-Chef Eric Schmidt sagt "Der Dienst Goggles wird nicht für Gesichtserkennung verwendet"


Anlässlich der IFA hat der Google Chef Verständnis für die Datenschutzbedenken in Deutschland geäussert. Und gleich noch hinzugefügt, dass der Bilderkennungsdienst Goggles nicht für Gesichtserkennung verwendet werden wird. Immerhin wäre das ja illegal, sofern der Betroffene nicht zugestimmt hat, und ausserdem findet er selbst das Werkzeug creepy. Aha. Da ist er ja nicht alleine mit, ich finde es auch creepy. In der schönen neuen Welt, mit 82 Millionen Google-Konten in Deutschland wird dann vermutlich irgendwann "so nebenher" der Text in den Geschäftsbedingungen geändert, und schon hat dann doch jeder sozusagen zugestimmt, dass er erkannt werden darf. Fragt sich nur, ob google oder Facebook sich diesen Coup zuerst zutrauen. Und noch viel bedrückender: Wenn die Technologie existiert, wird sie auch verwendet. Wenn nicht vom Nachbarn oder den Freunden, dann doch auf jeden Fall von den Geheimdiensten. Und sicher auch jetzt schon. Link: http://www.google.com/mobile/goggles/#artwork